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Friedrich Hebbel Der Invalide (Friedrich Hebbel)Frei zieh ich durch Dörfer und Städte, Frei zieh ich von Haus zu Haus, Und um mein Amt zu vermelden: Ich glaub, ich säe die Helden Für künftige Schlachten aus. Einst hatt ich, was ich brauchte, Jetzt brauch ich, was ich hab, Noch gibt man mir ganz so gerne, Wie man mir in der Ferne, In Feindes Landen gab. Dort schrieb das Quantum der Degen, Hier schreibt's der Stelzfuß vor; Viel schmäler, meinetwegen! Gewann ich doch an Segen, Was ich an Brot verlor. Dort kommen Buben gesprungen, Ich nehme den Stein hier zum Sitz, Am Bettelbrot mich zu stärken. Wenn sich's die Buben merken, So bin ich noch zu was nütz. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Deutsche Balladen" ISBN: 3-15-008501-2 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Hebbel Gedichte? Bitte klicken Sie Friedrich Hebbel. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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