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Friedrich Haug Fuchs und Wolf (Friedrich Haug)He, rief ein Wölflein, Meister Fuchs! Wohin so ängstlich und so flugs, Als hörte man das Hifthorn schallen, Und lauten Jagdruf wiederhallen. Verschwunden ist der Treiber Schaar, St. Huberts wilder Klubb, und die Gefahr, Ja, die so wachen Schäfer schlafen Ganz sorgenlos mit ihren Schafen. »Ach,« hob der Fuchs mit Zittern an: »Du hörtest nichts? der Sultan hat befohlen, Zu seinem Kriegszug, der begann, Die Maulthier' und Kameele stracks zu holen.« Je nun! Was kümmert sein Edict Dich, der sich nie zum Tragen schickt? »Was? Ist ein Wolf nicht aufgeklärter? Du kennst des Sultans Schranzen nicht, mein Werther! Diensteifrig achten sie nicht Wuchs, noch Haut, Noch Brauchbarkeit, und Einer donnert laut: Den Vierfuß aufgepackt, wie der Befehl ist: Es zeigt sich nachher schon, ob's ein Kameel ist?« Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gesellige Gedichte" ISBN: 3-7681-9804-9 Herausgeber: I. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachf. Mehr Haug Gedichte? Bitte klicken Sie Friedrich Haug. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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