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Ferdinand Freiligrath Ammonium (Ferdinand Freiligrath)(Aus "Gedichte", 1838) »Fremdling, laß deine Stute grasen, Oh, zieh nicht weiter diese Nacht! Dies ist die grünste der Oasen; Im gelben Sandmeer glänzt ihr Rasen, Gleichwie inmitten von Topasen Ein grüner, funkelnder Smaragd!« Er sprach: »Gern will ich mich entgürten!« Und nahm dem Pferde das Gebiß. Er setzte sich zu seinen Wirten; Des Wüstengeiers Flügel schwirrten An ihm vorüber nach den Syrten, Zu ruhn in der Pentapolis. Die Lieder und die Zimbeln klangen, Die Mappe lag auf seinen Knien. Die Rosse mit den blanken Stangen, Die finstern Reiter mit den langen Gewanden und den bärt'gen Wangen, Die Zelte - fremd ergriff es ihn. »Fremdling, laß deine Stute grasen! Oh, zieh nicht weiter diese Nacht! Dies ist die grünste der Oasen; Im gelben Sandmeer glänzt ihr Rasen, Gleichwie inmitten von Topasen Ein grüner, funkelnder Smaragd!« Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3 15 004911 3 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Freiligrath Gedichte? Bitte klicken Sie Ferdinand Freiligrath. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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