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Eduard Mörike Frueh im Wagen (Eduard Mörike)Es graut vom Morgenreif In Daemmerung das Feld, Da schon ein blasser Streif Den fernen Ost erhellt; Man sieht im Lichte bald Den Morgenstern vergehn, Und doch am Fichtenwald Den vollen Mond noch stehn: So ist mein scheuer Blick, Den schon die Ferne draengt, Noch in das Schmerzensglueck Der Abschiedsnacht versenkt. Dein blaues Auge steht Ein dunkler See vor mir, Dein Kuss, dein Hauch umweht, Dein Fluestern mich noch hier. Die Sonne kommt; - sie scheucht Den Traum hinweg im Nu, Und von den Bergen streicht Ein Schauer auf mich zu. Mehr Mörike Gedichte? Bitte klicken Sie Eduard Mörike. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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