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Eduard Mörike Antike Poesie (Eduard Mörike)Ich sah den Helikon in Wolkendunst, Nur kaum berührt vom ersten Sonnenstrahle: Schau! Jetzo stehen hoch mit einem Male Die Gipfel dort in Morgenrötebrunst. Hier unten spricht von keuscher Musen Gunst Der heilge Quell im dunkelgrünen Tale; Wer aber schöpft mit reiner Opferschale, Wie einst, den echten Tau der alten Kunst? Er ist's, an dessen Blick sich diese Höhn So zauberhaft, so sonnewarm erquicken. Er geht, und frostig rauhe Lüfte wehn. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Sämtliche Werke Band I" ISBN: 3-538-05651-x Herausgeber: Winkler Verlag Mehr Mörike Gedichte? Bitte klicken Sie Eduard Mörike. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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