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Eduard Mörike An eine Aeolsharfe (Eduard Mörike)Tu semper urges flebilibus modis Mysten ademptum: nec tibi Vespero Surgente decedunt amores, Nec rapidum fugiente Solem. (Horaz) Angelehnt an die Efeuwand Dieser alten Terrasse, Du, einer luftgebornen Muse Geheimnisvolles Saitenspiel, Fang an, Fange wieder an Deine melodische Klage! Aber auf einmal, Wie der Wind heftiger herstoesst, Ein holder Schrei der Harfe Wiederholt, mir zu suessem Erschrecken, Meiner Seele ploetzliche Regung; Und hier - die volle Rose streut, geschuettelt, All ihre Blaetter vor meine Fuesse! Mehr Mörike Gedichte? Bitte klicken Sie Eduard Mörike. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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