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Clemens Brentano Wie sich auch die Zeit will wenden, enden... (Clemens Brentano)Wie sich auch die Zeit will wenden, enden Will sich nimmer doch die Ferne, Freude mag der Mai mir spenden, senden Möcht Dir alles gerne, weil ich Freude nur erlerne, Wenn Du mit gefaltnen Händen Freudig hebst der Augen Sterne. Alle Blumen mich nicht grüßen, süßen Gruß nehm ich von Deinem Munde. Was nicht blühet Dir zu Füßen, büßen Muß es bald zur Stunde, eher ich auch nicht gesunde, Bis Du mir mit frohen Küssen Bringest meines Frühlings Kunde. Vöglein euch mag's nicht gelingen, klingen Darf es nur von ihrem Sange, Wie des Maies Wonneschlingen, fingen Alles ein in neuem Zwange; aber daß ich Dein verlange Und Du mein, mußt Du auch singen, Ach das ist schon ewig lange. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-008669-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Brentano Gedichte? Bitte klicken Sie Clemens Brentano. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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