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Clemens Brentano Weihnachtlied (Clemens Brentano)Kein Sternchen mehr funkelt, Tief nächtlich umdunkelt Lag Erde so bang, Rang seufzend mit Klagen Nach leuchtenden Tagen, Ach! Harren ist lang. Als plötzlich erschlossen, Vom Glanze durchgossen, Den Himmel sie sieht; Es sangen die Chöre: Gott Preis und Gott Ehre! Erlösung war da. Es sangen die Chöre: Den Höhen sei Ehre, Dem Vater sei Preis, Und Frieden hienieden, Ja Frieden, ja Frieden, Dem ganzen Erdkreis. Wir waren verloren, Nun ist uns geboren, Was Gott uns verhieß, Ein Kindlein zum Lieben, Und nie zu betrüben, Ach, Lieb ist ja süß! O Friede dem Zorne, O Röschen, dem Dorne So lieblich erblüht; Süß lallende Lippe Des Kinds in der Krippe, Dir gleicht wohl dies Lied. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte" ISBN: 3-15-008669-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Brentano Gedichte? Bitte klicken Sie Clemens Brentano. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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