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(nicht angegeben) Novalis Die Erlen ((nicht angegeben) Novalis)Die Erlen Wo hier aus den felsichten Grüften Das silberne Bächelchen rinnt, Umflattert von scherzenden Lüften Des Maies die Reize gewinnt, Um welche mein Mädchen es liebt Das Mädchen so rosicht und froh Und oft mir ihr Herzchen hier gibt, Wenn städtisches Wimmeln sie floh; Da wachsen auch Erlen, sie schatten Uns beide in seliger Ruh, Wenn wir von der Hitze ermatten Und sehen uns Fröhlichen zu. Aus ihren belaubeten Zweigen Ertönet der Vögel Gesang Wir sehen die Vögelchen steigen Und flattern am Bache entlang. Und kommet ein anderes Pärchen, Das herzlich sich liebet wie wir Ich und mein goldlockiges Klärchen, So schatte ihm Ruhe auch hier. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte / Die Lehrlinge zu Sais" ISBN: 3-15-007991-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Novalis Gedichte? Bitte klicken Sie (nicht angegeben) Novalis. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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