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(nicht angegeben) Novalis Anfang ((nicht angegeben) Novalis)Anfang Es kann kein Rausch sein oder ich wäre nicht Für diesen Stern geboren nur so von ohngefähr In dieser tollen Welt zu nah an Seinen magnetischen Kreis gekommen. Ein Rausch wär wirklich sittlicher Grazie Vollendetes Bewußtsein? Glauben an Menschheit wär Nur Spielwerk einer frohen Stunde ? Wäre dies Rausch, was ist dann das Leben? Soll ich getrennt sein ewig? ist Vorgefühl Der künftigen Vereinigung, dessen, was Wir hier für Unser schon erkannten, Aber nicht ganz noch besitzen konnten Ist dies auch Rausch? so bliebe der Nüchternheit, Der Wahrheit nur die Masse, der Ton, und das Gefühl der Leere, des Verlustes Und der vernichtigenden Entsagung. Womit wird denn belohnt für die Anstrengung Zu leben wider Willen, Feind von sich selbst zu sein Und tief sich in den Staub getreten Lächelnd zu sehn und Bestimmung meinen. Was führt den Weisen denn durch d[es] Lebens Tal, Als Fackel zu dem höheren Sein hinauf Soll er nur hier geduldig bauen, Nieder sich legen und ewig tot sein. Einst wird die Menschheit sein, was Sophie mir Jetzt ist vollendet sittliche Grazie Dann wird ihr höheres Bewußtsein Nicht mehr verwechselt mit Dunst des Weines. Verfügbare Informationen: Erschienen im Buch "Gedichte / Die Lehrlinge zu Sais" ISBN: 3-15-007991-8 Herausgeber: Philipp Reclam jun. Mehr Novalis Gedichte? Bitte klicken Sie (nicht angegeben) Novalis. Gedichte aller Autoren finden Sie in unserem Index. |
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